Saarland

Masters of Puppets

Freitag,

21.09.18 - 10.00 Uhr

Schauspielhaus

Saarland

Masters of Puppets

 

Eigenproduktion - Collage

Gymnasium am Steinwald, Neunkirchen

Theaterkurse 11. Jg.

 

23 Schüler*innen

Spielleitung: Ellen Johann

Spieldauer: 40 Minuten

 

 

Die Gruppe setzt sich aus zwei Kursen des Faches Darstellendes Spiel der Klassenstufe 11 zusammen. Sechzehn der Schüler*innen besuchten im letzten Schuljahr gemeinsam den DS-Kurs der Klassenstufe 10, die restlichen sieben Schüler*innen stießen zu Beginn des neuen Schuljahres hinzu, sodass der ursprüngliche Kurs in zwei Kurse geteilt werden musste. Daher kennen sich viele der Teilnehmer*innen schon aus gemeinsamer Theaterarbeit und sind sich vertraut, was die Arbeit an unserer Collage sehr begünstigte.

 

Was ist Macht?

Wie äußert sie sich?

Wann ist man überhaupt mächtig?

Ist Machtausübung gerecht? Ungerecht?

Wer entscheidet das? ...

 

Diesen Fragen stellten sich die Schülerinnen und Schüler aus zwei DS Kursen der Klassenstufe 11. Zufriedenstellende Antworten wurden keine gefunden, aber stellvertretend lassen die Kurse auf der Bühne in einer Szenencollage zwei „Master“ gegeneinander antreten, die sich gegenseitig ihre Macht über ihre „Puppen“ beweisen wollen. An völlig unterschiedlichen Orten in völlig unterschiedlichen Situationen findet dieser Machtkampf statt, wodurch die Fragestellungen aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchtet werden und dem Zuschauer die Möglichkeit gegeben wird, seine eigenen Antworten zu finden.

Jurybegründung:

 

In einem diabolischen Spiel führen uns die Spielerinnen und Spieler der DG-Kurse aus Neunkirchen in einer abwechslungsreichen Szenencollage vor, wie brutal der Kampf um die Macht und ihr Missbrauch sein können. Mit großem physischen Einsatz überzeichnen die Akteure ihre Spielweise und nutzen den unterschiedlichen Status auf originelle Weise, um auf zwei Ebenen gleichzeitig zu arbeiten. Während auf der Kommandobrücke vollmundige Botschaften verkündet werden, gehen darunter manipulierte Puppen in skurrilen Situationen zu Werke. Am Ende steht die Warnung: Das Böse ist immer und überall.